F. L
vor 2 Wochen
Leider sehr enttäuschende Erfahrung mit diesem Betrieb.<br><br>Ich hatte bei Herrn Hageböke einen Termin für den Wechsel des Zahnriemens inklusive Wasserpumpe und Arbeitsleistung vereinbart. Der Termin sollte am 16.09.2026 stattfinden.<br><br>Da sich die Reparatur zwischenzeitlich erledigt hatte und nicht mehr erforderlich war, habe ich den Termin bereits am 07.09.2026, also neun Tage vor dem vereinbarten Termin, abgesagt.<br><br>Trotz dieser rechtzeitigen Absage wurde mir anschließend eine Rechnung über insgesamt 670 € gestellt. Davon entfallen 650 € auf einen angeblichen „Arbeitslohn Ausfall gemäß Auftrag 100 %“. Die Reparatur wurde selbstverständlich nicht durchgeführt und es wurden keinerlei Arbeitsleistungen an meinem Fahrzeug erbracht. Zusätzlich wurden 20 € für die Rückgabe eines bestellten Zahnriemensatzes berechnet.<br><br>Besonders enttäuschend finde ich den anschließenden Umgang mit der Angelegenheit. Nachdem ich die Forderung schriftlich zurückgewiesen und um eine nachvollziehbare Begründung beziehungsweise Darlegung des tatsächlich entstandenen Schadens gebeten hatte, wurde mir mitgeteilt, der Fall sei nun an einen Anwalt zur Klage übergeben worden.<br><br>Dabei wurde mir gegenüber außerdem behauptet, ich hätte mich „mehrfach geweigert“, die Zahlung zu leisten. Diese Darstellung entspricht aus meiner Sicht nicht dem tatsächlichen Ablauf. Die Rechnung vom 16.09.2026 war nach meinem Kenntnisstand die erste Zahlungsaufforderung, auf die ich überhaupt reagieren konnte. Meine schriftliche Zurückweisung erfolgte unmittelbar darauf.<br><br>Ich finde es vollkommen nachvollziehbar, dass einem Betrieb durch kurzfristige Absagen unter Umständen ein Schaden entstehen kann. In meinem Fall wurde jedoch neun Tage vorher abgesagt und nicht einfach ein Termin ohne Mitteilung nicht wahrgenommen. Gerade deshalb hätte ich erwartet, dass zunächst sachlich über die tatsächliche Höhe eines eventuell entstandenen Schadens gesprochen wird, anstatt unmittelbar den vollständigen Arbeitslohn als Ausfall in Rechnung zu stellen.<br><br>Was mich ebenfalls irritiert, ist die Kommunikation auf dem ursprünglichen Auftrag. Dort wird einerseits ein vollständiger Arbeitslohn bei Terminabsage angekündigt, andererseits wird auf gesetzliche Vorschriften zum Widerrufs- beziehungsweise Rücktrittsrecht verwiesen. Ob diese Vertragsgestaltung rechtlich Bestand hat, wird gegebenenfalls nun anderweitig geklärt werden müssen.<br><br>Mein persönlicher Eindruck: Die eigentliche Reparaturleistung kann ich nicht bewerten, da sie aufgrund der rechtzeitig erfolgten Absage überhaupt nicht durchgeführt wurde. Die Abwicklung der Terminabsage und insbesondere der anschließende Umgang mit der daraus entstandenen Zahlungsforderung empfinde ich jedoch als ausgesprochen enttäuschend und wenig kundenorientiert.<br><br>Ich hätte mir eine sachliche Klärung gewünscht. Stattdessen steht nun eine Forderung über 670 € für eine nicht durchgeführte Reparatur im Raum und es wurde bereits eine anwaltliche beziehungsweise gerichtliche Auseinandersetzung angekündigt.<br><br>Auf Grundlage meiner persönlichen Erfahrung kann ich den Umgang mit dieser Angelegenheit daher nicht positiv bewerten.